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Luftfracht

Zügige Abwicklung - ob Bekannter Versender oder nicht

Übergangsfrist für Bekannte Versender wird angepasst - zahlreiche Unternehmen verlieren mit dem neuen Fristende zum 29. April 2013 (bisheriger Termin: 25. März 2013) ihren Status als Bekannter Versender.

Ihre Luftfrachtsendungen werden ab dem Zeitpunkt zwar als Unsecured/Unsicher eingestuft und es kann zu Verzögerungen während der Abwicklung am Flughafen kommen, aber bei
DB Schenker bleibt keine Sendung länger als nötig liegen. DB Schenker Logistics hat sich auf die neuen Vorschriften rechtzeitig eingestellt.

Die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben (EU-VO- 300/2008 und D-VO-185/2010) sind klar und unmissverständlich: Gibt ein Bekannter Versender Luftfracht auf, darf der Spediteur sie ohne zusätzliche Kontrollmaßnahmen am Flughafen abwickeln. Stammt die Sendung hingegen nicht von einem Bekannten Versender, gilt sie als Unsecured und muss eine physische Kontrollmaßnahme durchlaufen. Nach dem 28. April 2013 gelten nur noch diejenigen Unternehmen als Bekannter Versender, die vom Luftfahrtbundesamt (LBA) zugelassen wurden. Wer den Status bislang ausschließlich von einem Reglementierten Beauftragten erhalten hatte
(z. B. von der Schenker Deutschland AG) verliert ihn ab dem 29. April 2013. Der Gesetzgeber sieht vor, dass sich Verlader unter bestimmten Voraussetzungen durch den Spediteur in seiner Eigenschaft als Reglementierter Beauftragter auch als Geschäftlicher Versender anerkennen lassen können. Die Fracht kann dann vom Reglementierten Beauftragten ohne eine zuvor durchgeführte Kontrollmaßnahme als sicher eingestuft werden. Allerdings darf sie ausschließlich in Frachtflugzeugen und nicht in Passagierflugzeugen befördert werden. Nähere Informationen hierzu erteilt Ihnen gerne Ihre zuständige Luftfracht-Geschäftsstelle der Schenker Deutschland AG.

DB Schenker prüft „unsichere Fracht“ mittels modernster Kontrolltechnik

Es ist davon auszugehen, dass mit dem Stichtag eine begrenzte Anzahl von Firmen eine behördliche Zulassung als Bekannter Versender besitzen. Folglich ist ein erheblicher Teil der gesamten Luftfracht per se unsicher und muss vor der Verladung in ein Flugzeug einer Kontrollmaßnahme unterzogen werden.
DB Schenker Logistics hat sich auf diese Situation eingestellt und die erforderlichen Vorkehrungen getroffen, um die Luftfracht zügig als "sicher" zu deklarieren. Die wichtigsten Instrumente dazu sind Röntgenanlagen. Ähnlich wie bei der Handgepäckkontrolle am Flughafen werden die Frachtstücke durchleuchtet. Sobald sie diese Prüfung ohne Beanstandung durchlaufen haben, gelten sie als sicher und können verladen werden. Die Schenker Deutschland AG hat an mehreren Standorten – sowohl in ihren Luftfracht-Hubs als auch in ausgewählten Geschäftsstellen – leistungsstarke Röntgenanlagen installiert und das Anwenderpersonal entsprechend schulen lassen. Die Anlagen sind in der Lage, ca. 170 cm breite und ebenso hohe Packstücke mit einem Gewicht von bis zu 1.000 kg zu durchleuchten. Zusätzlich hat die Schenker Deutschland AG Kooperationsvereinbarungen mit externen Dienstleistern getroffen, um ihre Kontrollkapazitäten bedarfsgerecht zu erhöhen.
In einigen Fällen ist die Röntgenkontrolle nicht möglich, zum Beispiel bei zu großen Kolli oder aufgrund der Beschaffenheit des Frachtgutes. Dann erfolgt die Überprüfung der Sendung mittels einer Durchsuchung von Hand bzw. Sichtkontrolle, ergänzt um eine Sprengstoffspurendetektion. Dazu werden sogenannte ETDD (Explosive Trace Detection Devices) oder Sniffer eingesetzt. Die Schenker Deutschland AG ist mit ausreichend vielen Geräten ausgestattet, sodass wir auch diese Kontrollen schnell und gemäß LBA-Vorgaben durchführen kann.

Alle Luftfracht-Geschäftsstellen sind vorbereitet!

Transportwege für Luftfracht, Schenker Deutschland AG

Für Luftfrachtaufträge, die die Schenker Deutschland AG abwickelt, bleibt zusammenfassend festzuhalten:

  • Für Kunden, die vom LBA den Status Bekannter Versender erhalten haben, ändert sich nichts. Ihre Sendung wird wie immer befördert.
  • Für Kunden, die sich von der Schenker Deutschland AG als Geschäftlicher Versender haben anerkennen lassen, wird die Fracht als "sicher" auf Frachtflugzeugen eingestuft. Sollten Sendungen auf Passagiermaschinen geflogen werden müssen, werden diese einer der vorgeschriebenen physischen Kontrollmaßnahmen unterzogen. 
  • Absender, die nicht vom LBA als Bekannter Versender zertifiziert sind, übergeben ihre „unsichere“ Fracht weiterhin an DB Schenker. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen werden gerne gemäß LBA-Vorgaben durchgeführt. Sofern es keine Beanstandungen gibt, wird die Fracht nach der Kontrolle schnell weiterbefördert.
    Prinzipiell gilt: Ob Bekannter Versender oder nicht und ganz gleich, welche Luftfracht-Geschäftsstelle der Schenker Deutschland AG den Auftrag entgegennimmt – die Abwicklung der Luftfracht erfolgt zügig und gesetzeskonform.
    Weitere Informationen und Preisauskünfte erteilt Ihnen gerne Ihre zuständige Luftfracht-Geschäftsstelle


DB Schenker-News

Letzte Aktualisierung: 06.03.2013

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